Hoppebräu
Hoppebräu

Hoppebräu

Die Brauerei Hoppebräu wurde erst im Jahr 2013 offiziell gegründet, kann aber schon jetzt mit einer interessanten Entstehungsgeschichte für sich werben. Denn Gründer Markus Hoppe kehrte eigens aus dem Inselparadies Mauritius nach Oberbayern zurück, um Hoppebräu zu gründen. Seine Ideen probiert der Brauer dabei zunächst in einer Versuchsanlage zu Hause aus. Wurde dort die perfekte Kreation gefunden, produziert er diese anschließend als sogenannter Kuckucksbrauer gegen Zahlung eines Entgelts in fremden Brauereien. Damit soll aber bald Schluss sein: Noch im Jahr 2017 soll eine eigene Brauerei mit angeschlossenem Showroom und Pub in Waakirchen zwischen Tölz und Tegernsee eröffnen. Dort wird das Hoppebräu dann unter professionellen Bedingungen in einer hochmodernen Anlage gebraut.

Nach der Gesellenprüfung ging es nach Mauritius

Die Leidenschaft für das Bierbrauen hat Markus Hoppe bereits im Schulalter entdeckt. Im Haus seiner Großeltern errichtete er seine erste Brauanlage und entwarf wilde Kreationen: Vom Pfefferminzbier bis zum Biergetränk mit Chili-Geschmack. Nach der Fachoberschule verfeinerte Hoppe sein Handwerk dann im Rahmen einer Brauer-Lehre in Maxlrain. Dort erhielt er dann auch das Angebot für die Firma Johann Albrecht Brautechnik auf Mauritius eine Brauerei einzurichten. Hoppe zögerte nicht lange und machte sich wenige Tage nach seiner Gesellenprüfung auf den Weg in Richtung indischer Ozean, wo er in einem Haus direkt am Strand wohnte und nach Feierabend noch zum Wellenreiten gehen konnte.

2013 wurde die Brauerei offiziell gegründet

Nach vierzehn Monaten dort erhielt er die Möglichkeit einen Zehnjahresvertrag zu unterschreiben – lehnte dies aber ab. Stattdessen kehrte er in seine Heimat zurück und meldete im Jahr 2013 ein erstes eigenes Gewerbe an. Seitdem braut und verkauft er unter dem Namen Hoppebräu seine eigenen Kreationen. Anders als auf Mauritius sind ihm dabei aber recht enge Grenzen gesetzt – denn das deutsche Reinheitsgebot beschränkt die Experimentiermöglichkeiten der Brauer hierzulande. Hoppe hat sich damit arrangiert und bietet aktuell nur Biere an, die nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut wurden. Er verspricht aber auch: “Wenn da mal was gekippt würde, hätte ich auch schon ein paar Rezepte in der Schublade.”

Der Ausstoß liegt bei mehr als 1000 Hektolitern

Lange Zeit wurde Hoppebrä nur nebenberuflich betrieben. Der Gründer und Brauer arbeitete also unter der Woche noch in einem anderen Betrieb und konnte sich nur am Wochenende um seine eigene Marke kümmern. Seit dem Jahr 2016 ist dies allerdings anders: Seitdem ist Markus Hoppe rund um die Uhr für seine eigene kleine Brauerei dar. Diese Änderung schlug sich auch in den Absatzzahlen nieder. So konnte Hoppebräu im Jahr 2016 erstmals mehr als 1000 Hektoliter Bier produzieren und verkaufen. Durch die neue Brauerei sollen die Verkaufszahlen in den nächsten Jahren zudem weiter ansteigen.

Hochwertiger Hopfen wird aus aller Welt importiert

Insgesamt hat Hoppebräu inzwischen sieben Biersorten im Angebot. Die Auswahl reicht dabei vom untergärigen Lagerbier über Pale Ales bis hin zum Imperial Stout. Die Zutaten werden dabei jeweils von Markus Hoppe sorgfältig ausgewählt. So stammt die Malze aus dem nahe gelegenen Bamberg, während die hochwertigen Hopfensorten je nach Bedarf aus aller Welt importiert werden. Auf diese Weise erhalten die verschiedenen Biere einen eigenen charakteristischen Geschmack – ohne dass die Grenzen des Reinheitsgebots überschritten werden müssen. Für Craft Brewer zudem etwas ungewöhnlich: Alle Biere von Hoppebräu werden filtriert. Dies soll für einen klareren Geschmack sorgen.

Die ganze Familie hilft mit

Die Karriere von Markus Hoppe als Brauer begann im Haus seiner Großeltern und bis heute ist Hoppebräu ein Projekt der ganzen Familie. So etikettiert die Großmutter bis heute einen Großteil der verkauften Flaschen, während der Großvater die 12er-Träger aus Holz baut. Das Design der verkauften Biere wurde zudem von einer Freundin der Familie entwickelt. Auch bei der Auswahl der Rohstoffe setzt Hoppebräu auf die Zusammenarbeit mit Familienunternehmen aus der Region. Markus Hoppe selbst betreibt zudem den Brauvorgang ausschließlich von Hand, Automaten kommen dabei nicht zum Einsatz. Der Slogan von Hoppebräu lautet daher auch folgerichtig “handgmachts Kraftbier”. Oder um es mit den Worten von Brauereigründer Hoppe zu sagen: “Da steckt Kraft drin.”

 

Adresse

Hoppebräu
Edelweißstraße 21
83666 Waakirchen, Deutschland
Tel: 0176 61042848
E-Mail: info@hoppebraeu.de
Homepage: www.hoppebraeu.de


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