Mikes Wanderlust

Mild Porter

  • Sorte: Porter/Stout
  • Herkunftsland: Deutschland
  • Alkoholgehalt: 6,1 vol%
  • Bittereinheiten: 35 IBU

€ 2,00

39 vorrätig


Mindesthaltbarkeitsdatum:
04.04.2018
Aktuell im Lager:
39 Stück
sofort versandfertig!
Inhaltsstoffe: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe


Über dieses Bier

Diese Informationen stammen vom Hersteller

Eine Reise in die Vergangenheit bietet uns dieses Bier: Porter heißen die tiefschwarzen Biere, die zuerst auf den britischen Inseln gebraut wurden. Es waren die ersten Biere einer industriellen Revolution, gerne getrunken von den Lastenträgern („Porter“) in London, die sich mit dem gehaltvollen Bier stärkten. Später entwickelte sich aus dem Porter ein Bier, das heute wesentlich bekannter ist als Porter: das Stout als „stout“ (=kräftiges) Porter – in der Welt bekannt vor allem durch die Brauerei aus Irland mit dem großen G am Anfang.
Das Porter selbst verschwand über die Jahre und wich einfacher zu trinkenden Bieren. Mit der Craft Bier Revolution wurde es wieder entdeckt. Während viele Craft Biere vor allem den Hopfen in den Mittelpunkt stellen, sind es die Malzsorten, die beim Porter die Hauptrolle spielen.
Mein Mild Porter ist ein Vertreter dieser Art. „Mild“ sagt dabei aus, dass die Bittere eher zurückhaltend ist und auch das Röstaroma nicht zu vordergründig ist. Wenn Ihr das Bier probiert, werdet Ihr aber sehen, dass es umso mehr Platz bietet für andere interessante Malzaromen.
Wenn ich an Porter denke, dann denke ich auch sofort an das erste Porter, an dem ich mitgewirkt habe: an unseren Meistersud auf der Braumeisterschule, ein Honey Porter – Cheers Lugge, Matthe, Julian, Alex und Uli, war mir eine Ehre!


Die Brauerei

„Mikes Wanderlust“ steht für einen Blick über den Tellerrand, das Verlassen von gewohnten Wegen und eine Expedition der Sinne durch das Reich der Biere.
Ich stamme aus der Brauerei Krieger, einer kleinen niederbayerischen Brauerei. Und ich schätze unsere handwerklich gebrauten, traditionellen bayerischen Biere sehr.
Es war aber für mich auch eine Offenbarung, sich mit den „anderen“ Bieren dieser Welt auseinanderzusetzen: mit den tiefschwarzen Porter & Stouts aus England & Irland, mit den fruchtig-hopfigen Ales, für die die amerikanische Craft-Beer-Szene bekannt ist oder mit Belgischen Starkbieren, aber auch mit Bieren von Kleinbrauern aus der ganzen Welt, oft aus Ländern, die sicher nicht als klassische Bierländer bekannt sind.
Die „Craft“-Biere waren für mich neue Erfahrungen – und oft keine Liebe auf den ersten Schluck. Trotzdem war mein Interesse geweckt und nach etwas Eingewöhnung ließ mich die Faszination des „Craft Beer“ nicht mehr los.
Falls Ihr Craft Beer noch nicht kennt: Auch Ihr werdet, wenn Ihr Euren ersten Schluck nehmt, vielleicht zuerst irritiert sein: ungewohnte fruchtige Aromen, bittere oder auch sehr süße Biere. Aber lasst die Vorstellung, dass die Biere, die Ihr bisher gekannt habt, den Alleinanspruch darauf haben, die Welt des Bieres zu repräsentieren, hinter Euch – und es wird sich Euch ein neues Universum der Geschmacks- und Aromenvielfalt öffnen!
Die Craft-Bier-Revolution ist in vollem Gange. Warum Revolution? Weil es im wahrsten Sinne eine Umwälzung ist: Lange versuchten die meisten Brauereien, die Biere immer mehr glatt zu schleifen, Ecken und Kanten zu nehmen (damit sich keiner an Bittere oder Süße stört) und nahmen dadurch aber auch dem Bier seinen Charakter. Jetzt entstehen wieder vermehrt charaktervolle Biere, die zeigen, was Bier alles sein kann (und das innerhalb des Reinheitsgebotes!). Und für uns Brauer und die Ausbildung zum Brauer oder Braumeister hat Craft-Bier schon jetzt eine Umwälzung gebracht: Wir lernen wieder mehr, dass Brauer sein heißt, kreativ und experimentierfreudig zu sein und finden durch ausprobieren wieder mehr und mehr die Vielfalt des Thema Bieres heraus!


Bierhandwerk: Bewertung

Folgende Informationen stammen aus einer Blindverkostung unserer Bierexperten von „Bierhandwerk“. Diese Verkostungsrunden werden bei uns in Weihenstephan alle 2 Monate wiederholt, eventuelle Änderungen werden hier regelmäßig aktualisiert. (Bericht über die Verkostungsrunden im Magazin)

Optik EIn dunkelbraunes Bier mit gleichmäßiger Trübung und einem grobporigen Schaum.
Aroma Intensive Röstaromen nach zartbitteren Schokolade und Kaffee. Im Geschmack fällt vorallem die Süße auf.
Körper Im Antrunk ist das Bier sehr weich und rund, der Abgang ist angehm und harmonisch mit einer schönen Röstbitteren. Die Rezenz ist zurückhaltend.
Bitterkeit Die Bitterkeit ist Porter-Typisch ausgewogen.

Bierhandwerk: Persönliche Eindrücke

Beschreibung Wie der Titel schon sagt, ein mildes Porter, mit typischen Röstaromen und einer schönen Süße.
Dominierende Aromanoten Zartbitter Schokolade und Kaffee
Passende Situation Essensbegleiter, Abends vor dem Kamin, geht aber genauso gut im Sommer! Ein Allrounder.
Passendes Essen Gebratene Ente, Wild,
Mikes Wanderlust

Mild Porter

  • Sorte: Porter/Stout
  • Herkunftsland: Deutschland
  • Alkoholgehalt: 6,1 vol%
  • Bittereinheiten: 35 IBU

€ 2,00

39 vorrätig


Mindesthaltbarkeitsdatum:
04.04.2018
Aktuell im Lager:
39 Stück
sofort versandfertig!
Inhaltsstoffe: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Über dieses Bier

Diese Informationen stammen vom Hersteller

Eine Reise in die Vergangenheit bietet uns dieses Bier: Porter heißen die tiefschwarzen Biere, die zuerst auf den britischen Inseln gebraut wurden. Es waren die ersten Biere einer industriellen Revolution, gerne getrunken von den Lastenträgern („Porter“) in London, die sich mit dem gehaltvollen Bier stärkten. Später entwickelte sich aus dem Porter ein Bier, das heute wesentlich bekannter ist als Porter: das Stout als „stout“ (=kräftiges) Porter – in der Welt bekannt vor allem durch die Brauerei aus Irland mit dem großen G am Anfang.
Das Porter selbst verschwand über die Jahre und wich einfacher zu trinkenden Bieren. Mit der Craft Bier Revolution wurde es wieder entdeckt. Während viele Craft Biere vor allem den Hopfen in den Mittelpunkt stellen, sind es die Malzsorten, die beim Porter die Hauptrolle spielen.
Mein Mild Porter ist ein Vertreter dieser Art. „Mild“ sagt dabei aus, dass die Bittere eher zurückhaltend ist und auch das Röstaroma nicht zu vordergründig ist. Wenn Ihr das Bier probiert, werdet Ihr aber sehen, dass es umso mehr Platz bietet für andere interessante Malzaromen.
Wenn ich an Porter denke, dann denke ich auch sofort an das erste Porter, an dem ich mitgewirkt habe: an unseren Meistersud auf der Braumeisterschule, ein Honey Porter – Cheers Lugge, Matthe, Julian, Alex und Uli, war mir eine Ehre!


Die Brauerei

„Mikes Wanderlust“ steht für einen Blick über den Tellerrand, das Verlassen von gewohnten Wegen und eine Expedition der Sinne durch das Reich der Biere.
Ich stamme aus der Brauerei Krieger, einer kleinen niederbayerischen Brauerei. Und ich schätze unsere handwerklich gebrauten, traditionellen bayerischen Biere sehr.
Es war aber für mich auch eine Offenbarung, sich mit den „anderen“ Bieren dieser Welt auseinanderzusetzen: mit den tiefschwarzen Porter & Stouts aus England & Irland, mit den fruchtig-hopfigen Ales, für die die amerikanische Craft-Beer-Szene bekannt ist oder mit Belgischen Starkbieren, aber auch mit Bieren von Kleinbrauern aus der ganzen Welt, oft aus Ländern, die sicher nicht als klassische Bierländer bekannt sind.
Die „Craft“-Biere waren für mich neue Erfahrungen – und oft keine Liebe auf den ersten Schluck. Trotzdem war mein Interesse geweckt und nach etwas Eingewöhnung ließ mich die Faszination des „Craft Beer“ nicht mehr los.
Falls Ihr Craft Beer noch nicht kennt: Auch Ihr werdet, wenn Ihr Euren ersten Schluck nehmt, vielleicht zuerst irritiert sein: ungewohnte fruchtige Aromen, bittere oder auch sehr süße Biere. Aber lasst die Vorstellung, dass die Biere, die Ihr bisher gekannt habt, den Alleinanspruch darauf haben, die Welt des Bieres zu repräsentieren, hinter Euch – und es wird sich Euch ein neues Universum der Geschmacks- und Aromenvielfalt öffnen!
Die Craft-Bier-Revolution ist in vollem Gange. Warum Revolution? Weil es im wahrsten Sinne eine Umwälzung ist: Lange versuchten die meisten Brauereien, die Biere immer mehr glatt zu schleifen, Ecken und Kanten zu nehmen (damit sich keiner an Bittere oder Süße stört) und nahmen dadurch aber auch dem Bier seinen Charakter. Jetzt entstehen wieder vermehrt charaktervolle Biere, die zeigen, was Bier alles sein kann (und das innerhalb des Reinheitsgebotes!). Und für uns Brauer und die Ausbildung zum Brauer oder Braumeister hat Craft-Bier schon jetzt eine Umwälzung gebracht: Wir lernen wieder mehr, dass Brauer sein heißt, kreativ und experimentierfreudig zu sein und finden durch ausprobieren wieder mehr und mehr die Vielfalt des Thema Bieres heraus!

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