Jopen

Koyt Gruitbier

  • Sorte: Bock/Starkbier
  • Herkunftsland: Niederlande
  • Alkoholgehalt: 8,5 vol%
  • Stammwürze: 21 °P
  • Bittereinheiten: 40 IBU

€ 2,79

10 vorrätig


Mindesthaltbarkeitsdatum:
03.07.2019
Aktuell im Lager:
10 Stück
sofort versandfertig!
Inhaltsstoffe:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hafer, Kräuter, Hefe



Fragen zum Bier?

Ihr habt Fragen zu diesem Bier? Zögert nicht und fragt unseren Experten. Fragen zu diesem Bier beantwortet Xaver Amler.



Über dieses Bier

Diese Informationen stammen vom Hersteller

Jopen Koyt wird mit Grut (einer mittelalterlichen Bierwürze) gebraut, wobei der Geschmack stark von nach den Regeln alter Riten gepflücktem Gagel geprägt wird. Ein Mythos besagt, dass Gagel eine stark halluzinierende Wirkung haben kann. Um diese Wirkung zu vermeiden, sollte damals der Gagel von nackten Hexen bei Vollmond gepflückt werden.
Der würzige Geschmack ist sehr komplex und mild. Dieses rotbraune Bier ist die Nachahmung eines Haarlemer Stadtbiers und wird gemäß dem ‚Brouwerskeur‘ – einem von der Gemeinde vorgeschriebenen Rezept – aus dem Jahre 1407 gebraut. Schmeckt gefährlich gut.


Die Brauerei

Die Geschichte beginnt im 14. Jahrhundert. Damals entwickelte sich Haarlem zu einer der wichtigsten Brauereistädte der Niederlande. Die Brauereien produzieren auf Hochtouren, und der Gerstensaft wird in ‚Jopen‘ (112-Liter-Fässer) auf der Spaarne transportiert, dem Fluss, der sich durch Haarlem schlängelt. Die Qualität des Haarlemer Biers ist herausragend, und auch im Ausland wird es gerne getrunken. Aber aller Ruhm ist bekanntlich vergänglich, und im Jahr 1916 schloss auch die letzte Brauerei in Haarlem ihre Tore.
Gehen wir auf eine Zeitreise in die Neunzigerjahre des 20. Jahrhunderts. Die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten anlässlich des 750-jährigen Bestehens der Stadt Haarlem laufen auf vollen Touren. Die Stiftung ‚Haarlemer Biergenossenschaft‘ legt einen Plan vor, um in Haarlem wieder mit dem Brauen von Bier zu beginnen. Im Stadtarchiv werden Bierrezepte aus 1407 und 1501 gefunden, und man beginnt, Bier nach diesen Rezepten zu produzieren. Und… diese Biere erweisen sich als echter Hochgenuss und finden großen Anklang. Mit dem jüngsten Bier, dem Hopfenbier, wird am 11. November 1994 das Festjahr eingeläutet. Der Beginn von Jopen!
Wegen des überwältigenden Erfolgs wird das Bier-Abenteuer fortgesetzt. Im November 2010 markiert die Eröffnung der Jopenkerk die offizielle Wiederaufnahme der Haarlemer Brauertradition in altem Glanz. Die historische Jacobskirche im Raaks-Viertel wird zu einer vollständig funktionellen Brauerei mit Grand Café und Restaurant umgewandelt. Haarlem hat wieder einen Namen als Brauereistadt.
Heute gehen bei Jopen Tradition und Innovation Hand in Hand. Mit größter Sorgfalt und viel Liebe für das Brauen werden unter optimaler Nutzung neuster technologischer Entwicklungen und Verwendung hochqualitativer Zutaten hochwertige Spezialbiere produziert. Das Resultat kann sich sehen lassen: alte und neue Bier-Klassiker werden gemäß jahrhundertealter Rezepte gebraut. Anders als andere Biere, charakteristisch und reich im Geschmack. Jedes Bier hat seine ganz eigene Geschichte, und das schmeckt man! Die vielen Auszeichnungen, die den Bieren im In- und Ausland verliehen wurden, sprechen für sich.


Bierhandwerk: Bewertung

Folgende Informationen stammen aus einer Blindverkostung unserer Bierexperten von „Bierhandwerk“. Diese Verkostungsrunden werden bei uns in Weihenstephan alle 2 Monate wiederholt, eventuelle Änderungen werden hier regelmäßig aktualisiert. (Bericht über die Verkostungsrunden im Magazin)

Optik hellbraune bis rötliches Gruitbier mit feinporigem Schaum und einer gleichmäßigen Trübung
Aroma malzaromatisch, karamellig, estrig, süßlich, Kräuter
Körper Im Antrunk süffig und vollmundig, der Abgang ist kräftig mit lebendiger Rezenz
Bitterkeit ausgewogene Bittere

Bierhandwerk: Persönliche Eindrücke

Beschreibung Das Koyt der Brauerei Jopen verführt die Nase des Trinkenden mit aromatischen Düften. Nach dem süffigen Antrunk füllen intensive malzige und alkoholische Noten den Gaumen. Dazu bleiben fruchtige und karamellige Aromen hängen.
Ein gutes und interessantes Bier, allein schon, weil es ohne Hopfen gebraut wurde!
Dominierende Aromanoten Der erste Eindruck ist vor allem malzaromatisch, dann kommen fruchtige und estrige Noten zum Vorschein. Später treten dezent krautige Aromen auf.
Passende Situation Durch den intensiven Alkoholeindruck eignet sich das Bier eher für die späteren Stunden oder kalte Abende.
Passendes Essen Das Koyt eignet sich als Begleiter für kräftige Speisen, wie dunkles Fleisch oder Ente.
Jopen

Koyt Gruitbier

  • Sorte: Bock/Starkbier
  • Herkunftsland: Niederlande
  • Alkoholgehalt: 8,5 vol%
  • Stammwürze: 21 °P
  • Bittereinheiten: 40 IBU

€ 2,79

10 vorrätig


Mindesthaltbarkeitsdatum:
03.07.2019
Aktuell im Lager:
10 Stück
sofort versandfertig!
Inhaltsstoffe:

Wasser, Gerstenmalz, Weizenmalz, Hafer, Kräuter, Hefe


Fragen zum Bier?

Ihr habt Fragen zu diesem Bier? Zögert nicht und fragt unseren Experten. Fragen zu diesem Bier beantwortet Xaver Amler.



Über dieses Bier

Diese Informationen stammen vom Hersteller

Jopen Koyt wird mit Grut (einer mittelalterlichen Bierwürze) gebraut, wobei der Geschmack stark von nach den Regeln alter Riten gepflücktem Gagel geprägt wird. Ein Mythos besagt, dass Gagel eine stark halluzinierende Wirkung haben kann. Um diese Wirkung zu vermeiden, sollte damals der Gagel von nackten Hexen bei Vollmond gepflückt werden.
Der würzige Geschmack ist sehr komplex und mild. Dieses rotbraune Bier ist die Nachahmung eines Haarlemer Stadtbiers und wird gemäß dem ‚Brouwerskeur‘ – einem von der Gemeinde vorgeschriebenen Rezept – aus dem Jahre 1407 gebraut. Schmeckt gefährlich gut.


Die Brauerei

Die Geschichte beginnt im 14. Jahrhundert. Damals entwickelte sich Haarlem zu einer der wichtigsten Brauereistädte der Niederlande. Die Brauereien produzieren auf Hochtouren, und der Gerstensaft wird in ‚Jopen‘ (112-Liter-Fässer) auf der Spaarne transportiert, dem Fluss, der sich durch Haarlem schlängelt. Die Qualität des Haarlemer Biers ist herausragend, und auch im Ausland wird es gerne getrunken. Aber aller Ruhm ist bekanntlich vergänglich, und im Jahr 1916 schloss auch die letzte Brauerei in Haarlem ihre Tore.
Gehen wir auf eine Zeitreise in die Neunzigerjahre des 20. Jahrhunderts. Die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten anlässlich des 750-jährigen Bestehens der Stadt Haarlem laufen auf vollen Touren. Die Stiftung ‚Haarlemer Biergenossenschaft‘ legt einen Plan vor, um in Haarlem wieder mit dem Brauen von Bier zu beginnen. Im Stadtarchiv werden Bierrezepte aus 1407 und 1501 gefunden, und man beginnt, Bier nach diesen Rezepten zu produzieren. Und… diese Biere erweisen sich als echter Hochgenuss und finden großen Anklang. Mit dem jüngsten Bier, dem Hopfenbier, wird am 11. November 1994 das Festjahr eingeläutet. Der Beginn von Jopen!
Wegen des überwältigenden Erfolgs wird das Bier-Abenteuer fortgesetzt. Im November 2010 markiert die Eröffnung der Jopenkerk die offizielle Wiederaufnahme der Haarlemer Brauertradition in altem Glanz. Die historische Jacobskirche im Raaks-Viertel wird zu einer vollständig funktionellen Brauerei mit Grand Café und Restaurant umgewandelt. Haarlem hat wieder einen Namen als Brauereistadt.
Heute gehen bei Jopen Tradition und Innovation Hand in Hand. Mit größter Sorgfalt und viel Liebe für das Brauen werden unter optimaler Nutzung neuster technologischer Entwicklungen und Verwendung hochqualitativer Zutaten hochwertige Spezialbiere produziert. Das Resultat kann sich sehen lassen: alte und neue Bier-Klassiker werden gemäß jahrhundertealter Rezepte gebraut. Anders als andere Biere, charakteristisch und reich im Geschmack. Jedes Bier hat seine ganz eigene Geschichte, und das schmeckt man! Die vielen Auszeichnungen, die den Bieren im In- und Ausland verliehen wurden, sprechen für sich.

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