Mikes Wanderlust

India Pale Ale

  • Sorte: India Pale Ale
  • Herkunftsland: Deutschland
  • Alkoholgehalt: 6,5 vol%
  • Stammwürze: 15,9 °P
  • Bittereinheiten: 59 IBU

€ 2,05

6 vorrätig


Mindesthaltbarkeitsdatum:
07.02.2018
Aktuell im Lager:
6 Stück
sofort versandfertig!
Inhaltsstoffe: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe


Über dieses Bier

Diese Informationen stammen vom Hersteller

Die Eroberung der Weltmeere und die großen Seefahrten der Kolonialmacht England haben das India Pale Ale (kurz IPA, sprich „Ei Pi Ey“) entstehen lassen. Alkohol und Hopfen machen ein Bier länger haltbar – also brauten die Engländer stärkere Biere mit einer großen Menge Hopfen (den sie zusätzlich auch in die Transport-Fässer gaben), damit das Bier die lange Seefahrt in die damalige Kolonie Indien überstand ohne schlecht zu werden.
Diesen englischen Bierstil haben die amerikanischen Craft-Brewer wiederentdeckt und abgewandelt: Die IPAs wurden mit dem nach Zitrusfrüchten duftenden Cascade-Hopfen gestopft. Diese „Hopfenbomben“ wurden das Aushängeschild der amerikanischen Craft-Brew Bewegung.
Mein Ziel war eine Interpretation dieses Bierstils, das zwar eine ausgeprägte Hopfennote besitzt und bitter ist, aber auch durch die eingesetzten Malzsorten einen interessanten Körper und eine für ein IPA kräftige Farbe, bernsteinfarben, erhält. Somit tendiert dieses IPA eher in Richtung „Amber IPA“ bzw. „East Coast-IPA“. Es wird im Lagerkeller mit den Hopfensorten Amarillo, Cascade, sowie Comet gestopft und anschließend unfiltriert abgefüllt. Karamellige Noten durch das Malz, fruchtige Noten durch den Hopfen – ein komplexes Bier!


Die Brauerei

„Mikes Wanderlust“ steht für einen Blick über den Tellerrand, das Verlassen von gewohnten Wegen und eine Expedition der Sinne durch das Reich der Biere.
Ich stamme aus der Brauerei Krieger, einer kleinen niederbayerischen Brauerei. Und ich schätze unsere handwerklich gebrauten, traditionellen bayerischen Biere sehr.
Es war aber für mich auch eine Offenbarung, sich mit den „anderen“ Bieren dieser Welt auseinanderzusetzen: mit den tiefschwarzen Porter & Stouts aus England & Irland, mit den fruchtig-hopfigen Ales, für die die amerikanische Craft-Beer-Szene bekannt ist oder mit Belgischen Starkbieren, aber auch mit Bieren von Kleinbrauern aus der ganzen Welt, oft aus Ländern, die sicher nicht als klassische Bierländer bekannt sind.
Die „Craft“-Biere waren für mich neue Erfahrungen – und oft keine Liebe auf den ersten Schluck. Trotzdem war mein Interesse geweckt und nach etwas Eingewöhnung ließ mich die Faszination des „Craft Beer“ nicht mehr los.
Falls Ihr Craft Beer noch nicht kennt: Auch Ihr werdet, wenn Ihr Euren ersten Schluck nehmt, vielleicht zuerst irritiert sein: ungewohnte fruchtige Aromen, bittere oder auch sehr süße Biere. Aber lasst die Vorstellung, dass die Biere, die Ihr bisher gekannt habt, den Alleinanspruch darauf haben, die Welt des Bieres zu repräsentieren, hinter Euch – und es wird sich Euch ein neues Universum der Geschmacks- und Aromenvielfalt öffnen!
Die Craft-Bier-Revolution ist in vollem Gange. Warum Revolution? Weil es im wahrsten Sinne eine Umwälzung ist: Lange versuchten die meisten Brauereien, die Biere immer mehr glatt zu schleifen, Ecken und Kanten zu nehmen (damit sich keiner an Bittere oder Süße stört) und nahmen dadurch aber auch dem Bier seinen Charakter. Jetzt entstehen wieder vermehrt charaktervolle Biere, die zeigen, was Bier alles sein kann (und das innerhalb des Reinheitsgebotes!). Und für uns Brauer und die Ausbildung zum Brauer oder Braumeister hat Craft-Bier schon jetzt eine Umwälzung gebracht: Wir lernen wieder mehr, dass Brauer sein heißt, kreativ und experimentierfreudig zu sein und finden durch ausprobieren wieder mehr und mehr die Vielfalt des Thema Bieres heraus!


Bierhandwerk: Bewertung

Folgende Informationen stammen aus einer Blindverkostung unserer Bierexperten von „Bierhandwerk“. Diese Verkostungsrunden werden bei uns in Weihenstephan alle 2 Monate wiederholt, eventuelle Änderungen werden hier regelmäßig aktualisiert. (Bericht über die Verkostungsrunden im Magazin)

Optik IPA mit bersteinfarbe. Der Schaum ist feinporig und die Trübung leicht opal.
Aroma Zitrus, fruchtig
Körper Im Antrunk süßlich nach Honig. Leider etwas schal. Der Abgang ist langanhaltend bitter
Bitterkeit harmonsiche Bittere

Bierhandwerk: Persönliche Eindrücke

Beschreibung Ein sehr harmonisch, ausgewogenes Bier mit überraschender Süße nach Honig. Aber leider zu wenig rezent
Dominierende Aromanoten süßlich, Honig, Zitrus
Passende Situation passt immer, ein sehr gutes IPA-Einsteigerbier
Passendes Essen Bienenstich, Creme brûlee
Mikes Wanderlust

India Pale Ale

  • Sorte: India Pale Ale
  • Herkunftsland: Deutschland
  • Alkoholgehalt: 6,5 vol%
  • Stammwürze: 15,9 °P
  • Bittereinheiten: 59 IBU

€ 2,05

6 vorrätig


Mindesthaltbarkeitsdatum:
07.02.2018
Aktuell im Lager:
6 Stück
sofort versandfertig!
Inhaltsstoffe: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe

Über dieses Bier

Diese Informationen stammen vom Hersteller

Die Eroberung der Weltmeere und die großen Seefahrten der Kolonialmacht England haben das India Pale Ale (kurz IPA, sprich „Ei Pi Ey“) entstehen lassen. Alkohol und Hopfen machen ein Bier länger haltbar – also brauten die Engländer stärkere Biere mit einer großen Menge Hopfen (den sie zusätzlich auch in die Transport-Fässer gaben), damit das Bier die lange Seefahrt in die damalige Kolonie Indien überstand ohne schlecht zu werden.
Diesen englischen Bierstil haben die amerikanischen Craft-Brewer wiederentdeckt und abgewandelt: Die IPAs wurden mit dem nach Zitrusfrüchten duftenden Cascade-Hopfen gestopft. Diese „Hopfenbomben“ wurden das Aushängeschild der amerikanischen Craft-Brew Bewegung.
Mein Ziel war eine Interpretation dieses Bierstils, das zwar eine ausgeprägte Hopfennote besitzt und bitter ist, aber auch durch die eingesetzten Malzsorten einen interessanten Körper und eine für ein IPA kräftige Farbe, bernsteinfarben, erhält. Somit tendiert dieses IPA eher in Richtung „Amber IPA“ bzw. „East Coast-IPA“. Es wird im Lagerkeller mit den Hopfensorten Amarillo, Cascade, sowie Comet gestopft und anschließend unfiltriert abgefüllt. Karamellige Noten durch das Malz, fruchtige Noten durch den Hopfen – ein komplexes Bier!


Die Brauerei

„Mikes Wanderlust“ steht für einen Blick über den Tellerrand, das Verlassen von gewohnten Wegen und eine Expedition der Sinne durch das Reich der Biere.
Ich stamme aus der Brauerei Krieger, einer kleinen niederbayerischen Brauerei. Und ich schätze unsere handwerklich gebrauten, traditionellen bayerischen Biere sehr.
Es war aber für mich auch eine Offenbarung, sich mit den „anderen“ Bieren dieser Welt auseinanderzusetzen: mit den tiefschwarzen Porter & Stouts aus England & Irland, mit den fruchtig-hopfigen Ales, für die die amerikanische Craft-Beer-Szene bekannt ist oder mit Belgischen Starkbieren, aber auch mit Bieren von Kleinbrauern aus der ganzen Welt, oft aus Ländern, die sicher nicht als klassische Bierländer bekannt sind.
Die „Craft“-Biere waren für mich neue Erfahrungen – und oft keine Liebe auf den ersten Schluck. Trotzdem war mein Interesse geweckt und nach etwas Eingewöhnung ließ mich die Faszination des „Craft Beer“ nicht mehr los.
Falls Ihr Craft Beer noch nicht kennt: Auch Ihr werdet, wenn Ihr Euren ersten Schluck nehmt, vielleicht zuerst irritiert sein: ungewohnte fruchtige Aromen, bittere oder auch sehr süße Biere. Aber lasst die Vorstellung, dass die Biere, die Ihr bisher gekannt habt, den Alleinanspruch darauf haben, die Welt des Bieres zu repräsentieren, hinter Euch – und es wird sich Euch ein neues Universum der Geschmacks- und Aromenvielfalt öffnen!
Die Craft-Bier-Revolution ist in vollem Gange. Warum Revolution? Weil es im wahrsten Sinne eine Umwälzung ist: Lange versuchten die meisten Brauereien, die Biere immer mehr glatt zu schleifen, Ecken und Kanten zu nehmen (damit sich keiner an Bittere oder Süße stört) und nahmen dadurch aber auch dem Bier seinen Charakter. Jetzt entstehen wieder vermehrt charaktervolle Biere, die zeigen, was Bier alles sein kann (und das innerhalb des Reinheitsgebotes!). Und für uns Brauer und die Ausbildung zum Brauer oder Braumeister hat Craft-Bier schon jetzt eine Umwälzung gebracht: Wir lernen wieder mehr, dass Brauer sein heißt, kreativ und experimentierfreudig zu sein und finden durch ausprobieren wieder mehr und mehr die Vielfalt des Thema Bieres heraus!

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